Chronik des RKV (1928 - 2003)

Die Vereinschronik des RKV umfaßt zur Zeit die Jahre 1928 bis 2003 und basiert auf den Daten die anlälich des 75. Vereinsjubiläums niedergelegt wurden. Bei der Zusammenstellung haben u.a. Karl-Friedrich "Fiete" Teschner, Otto Bock, Lutz Adermann und viele andere beigetragen. An künftigen, langen Winterabenden wird die Chronik Stück für Stück ergänzt.

Vereinschronik
Jahr/Datum Ereignis
23.8.2003 Der Ruder- und Kanu-Verein 1928 e.V. wird 75 Jahre alt. Die letzten 10 Jahre waren die sportlich erfolgreichsten in seiner Vereinsgeschichte.
2002 Die Serie hält: Ronald Rauhe wird erneut Europa- und Weltmeister im K1 über 200 m und im K2 über 500 m. Im K2 über 200 m reicht es wieder zur Silbermedaille (EM) bzw. Bronzemedaille (WM). Stefan Ulm wird Vizeweltmeister im K4 über 1.000 m.
2001 Ronald Rauhe wird Weltmeister im K1 über 200 m und K2 über 500 m. Im K2 über 200 m reicht es zum Gewinn der Silbermedaille. Stefan Ulm wird Weltmeister im K4 über 1.000 m. Bei den Europameisterschaft steht Ronald in den gleichen Wettbewerben ganz oben auf dem Treppchen.
Oktober 2000 Stefan Ulm erringt bei den Olympischen Spielen in Sydney/Australien im K4 über 1.000 m die Silbermedaille und Ronald Rauhe im K2 über 500 m die Bronzemedaille.
April 2000 Der mehrfache Weltmeister Stefan Ulm wird Mitglied des RKV und verstärkt so die Mannschaft. Auf Grund seiner Vorleistung ist er ebenso wie Ronald Rauhe für die Olympischen Spiele in Sydney/Australien qualifiziert.
1999 Ronald Rauhe kann seinen Erfolg wiederholen und wird im K4 über 500 m und 1.000 m und im K1 über 500 m erneut dreifacher Junioren-Europameister. Bei der Wahl zum Juniorensportler des Jahres wird er diesmal "nur" Zweiter. Durch diese Erfolge wird Ronald für die "Erwachsenen"-Weltmeisterschaft nachnominiert und belegt auf Anhieb den 3. Platz im K1 über 200 m. Wichtiger noch: Mit seinem Partner Tim Wieskötter belegt er im K2 über 500 m den 6. Platz und qualifiziert sich so für die Olympischen Spiele in Sydney.
Thomas Bischof wird bei den Senioren-Europameister im K1 über 16.000 m und Vizeweltmeister im K1 über 21.000 m.
November 1998 Nachdem Ronald Rauhe drei Titel als Junioren-Europameister errungen hat, im K4 über 500 und 1.000 m und im K1 über 500 m, wird er zum Juniorensportler des Jahres 1998 gewählt.
Januar 1998 Die Mitgliedschaft entscheidet, keine Feier anlässlich des 70jährigen Jubiläums zu veranstalten. Grund ist eine verdoppelte Pacht und unerwartet hohe Ausgaben für den sehr erfolgreichen Rennsport, die die Kasse strapazieren.
Januar 1997 Auf Anregung des Vorstandes beschließt die Mitgliedschaft die RG Berlin zu verlassen und die Sportler wieder unter der Flagge des RKV starten zulassen. Der Beweggrund ist, das in der RG stark zurückgegangene Engagement für den RKV durch eigenständiges Auftreten zu stärken und auch die Mitglieder zum Mitmachen zu motivieren.
Herbst 1993 Kurz vor der 15. RKV-Freundschaft-Regatta kündigt der neue Pächter des Strandbades Oberhavel, die Spandauer Wasserdreunde 04, seine Zusage zur Überlassung des Geländes. Der RKV bemüht sich um einen neuen Termin an anderem Ort, aber die sehr beliebte Regatta kann in Ermangelung eines geeigneten Geländes nicht mehr stattfinden.
24.1.1993 Karl-Friedrich und Ingrid Teschner sowie Otto und Ingeborg Bock werden für ihre langjähriges Engagement für den Kanusport im RKV und ihre damit verbundenen Verdienste von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern des RKV ernannt.
Ende 1993 Der Landes-Kanuverband muss den DKV-Zeltplatz in Kladow aufgeben. Daraufhin verlassen ca. 60 Mitglieder den RKV mit der Konsequenz, den Beitrag für die verbliebenen Mitglieder um 40-50% erhöhen zu müssen.
5.4.1986 Nach 30 Jahren Tätigkeit in der Leitung der Vereinsgeschicke kandidiert Friedrich "Fiete" Teschner nicht mehr für die Position des 1. Vorsitzenden. Zu seinem Nachfolger als 1. Vorsitzender wird Lutz Adermann gewählt.
1984 Als erste RKVer nehmen Oliver Kegel und Detlef Schmidt an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil. Sie belegen den achten Platz im K4 über 1.000 m.
1983 Im Herbst des Jahres wird der Tagesraum gründlich saniert; Fußboden und Decke werden besser isoliert, so dass eine Nutzung auch im Winter erträglich wird.
1.1.1983 Durch Konzentration auf die berufliche Ausbildung schrumpft die Rennmannschaft. Der RKV entschließt sich gemeinsam mit den Vereinen VKB, KCNW und KCZ, die in der RGH zusammengeschlossen sind, gemeinsam die RG Berlin zu gründen.
1979 Nach langer Vorbereitungszeit erfolgt im Herbst der erste Spatenstich für den Sanitäranbau, der den gestiegenen Anforderungen der Mitglieder gerecht werden soll. Im gleichen Jahr wird von der TiB die Ausrichtung der Herbstregatta übernommen, die von nun an unter "RKV-Freundschaftsregatta" firmiert. In den folgenden Jahren werden sich regelmäßig etwa 300-400 Kanuten aus Nah und Fern im Strandbad Oberhavel zu diesem Ereignis treffen und viel Spaß bei ungewöhnlichen Rennen, z.B. einem CII der Damen, haben. Diese Regatta fordert das Engagement aller Mitglieder, die die Herausforderung mit immer mehr Routine meistern.
1979 Im Folgejahr nach dem Unfall konnte sich Oliver erneut für die Junioren-EM qualifizieren und errang in Tampere im K4 über 500 m den dritten Platz.
10.6.1978 Auf dem Weg zu einer Regatta nach Göttingen verunglückt ein Fahrzeug schwer. Der Sportkamerad Torsten Wels erliegt seinen Verletzungen, Michael Josupeit, Oliver Kegel und Klaus-Jürgen Berndt werden sehr schwer verletzt. Klaus-Jürgen hatte sich zu kurz zuvor als Junior für die Herren WM und Oliver für die Junioren-EM qualifiziert.
1976-1977 Durch sportliche Erfolge auf Berliner, Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften finden noch mehr Sportler den Weg in den RKV. Im Jahr 1977 stellt der RKV 90% der im Landesleistungszentrum trainierenden Herren und Herren Junioren.
1.2.1975 Eintritt einer 12köpfigen Rennsportgruppe unter Führung ihres Trainers Lutz Adermann in den RKV. Der Wechsel vom Verein Wander-Paddler-Havel (WPH) erfolgte im Einvernehmen beider Vorstände.
1969 Abwanderung eines Teiles unserer Spitzenrennfahrer zum Kanuclub Charlottenburg. Dort gebotenes, modernes Mannschaftsbootsmaterial, bessere Sanitäranlagen und schließlich bessere finanzielle Voraussetzungen führten zu einem für den RKV schmerzlichen Aderlass.
1968 40 Jahre Ruder- und Kanu-Verein 1928 e.V. In knapp 10-jähriger Aufbauarbeit besitzt der RKV auf dem Gebiet des Kanurennsports wieder einen Namen, der weit über Berlin hinaus reicht.
1959 Günter Krüger wird bei den Europameisterschaften in Duisburg im K4 über 10.000 m Vizeeuropameister und gewinnt im K4 über 1.000 m die Bronzemedaille.
8.5.1959 Der Senator für Familie, Jugend und Sport gewährt dem RKV ein Darlehen in Höhe von DM 10.000. Diese Summe bildet den Grundstock zum Bau eines Bootshauses.
1958 Günter Krüger wird bei den Weltmeisterschaften in Prag/Tschechoslowakei im K4 über 10.000 m Vizeweltmeister; im K4 über 1.000 m wird es immerhin der 4. Platz.
20.6.1958 Wiedergründung des Ruder- und Kanu-Verein 1928 e.V. Das Bezirksamt Spandau stellt dem RKV das Gelände am Verlängerten Pulvermühlenweg zur Verfügung. Mit ungebrochenem Mut geht die gesamte "Mannschaft" an die Urbarmachung des mit Bombentrichtern übersäten, urwaldähnlichen Grundstücks.
1957 Am Jahresanfang verlassen fast alle Rennfahrer den Wassersportklub Nixe und treten nahezu geschlossen dem Wassersportklub Blau-Weiß-Tegel bei.
1950-1956 Zunehmende Aktivitäten im Kanurennsport setzen neue Maßstäbe. Boote werden angeschafft oder selber gebaut und auch erfolgreich gefahren.
5.4.1947 Zusammenschluss mit dem Segel- und Motorsportklub Nixe. "Nixe" wird in Wassersportklub Nixe umbenannt.
1945 Zögernder Wiederbeginn des Vereinslebens. Die Folgen des Krieges, Tod und Gefangenschaft, rissen tiefe Wunden in das einst blühende Vereinsleben. Am 4. Oktober fand die erste offizielle Besprechung im Restaurant Voss, Antwerpener Str. statt; das Fortbestehen des Vereins wurde einstimmig beschlossen. Anwesend waren 24 Mitglieder.
1934-1939 Als Mitglied des DKV erlangte der Ruder- und Kanu-Verein im Sport eine beachtliche Stellung; die Mitgliederzahl wuchs und das Bootshaus platze aus allen Nähten.
1933 Umbenennung des Vereins in Ruder- und Kanu-Verein 1928 e.V.. Bei der Besetzung der Gewerkschaften im Baugewerksbund, einem der Bürgen unseres Vereins, fand die Gestapo Unterlagen über die politische Zusammensetzung des Vereins. Die Umbenennung war eine von den notwendigen Maßnahmen, die den Fortbestand der Gemeinschaft in politisch schwierigen Zeiten sichern sollte. Im Herbst erfolgte der Eintritt in den Deutschen Kanu-Verband (DKV).
1931 Einzug ins neue Heim. Die Baukosten betrugen ca. RM 24.000. Hinzu kamen Tausende von freiwillig geleisteten Arbeitsstunden.
5.6.1930 Anlässlich von Meinungsverschiedenheiten über die Besitzverhältnisse löste sich die Abteilung Tegel von der Union und gründete den Verein Freie Wasserwanderer Aufwärts. Das neue Vereinsgelände lag zwischen dem Segel- und Motorsportklub Nixe (heute WSC Nixe) und dem Segelklub Freia. Die 24 Gründungsmitglieder schlossen sich in einer Baugenossenschaft zusammen und begannen mit Unterstützung befreundeter Organisationen den Bau eines eigenen Heims.
23.8.1928 Vereinsgründung als Abteilung Tegel der Freien Kanu Union Berlin. Die Freie Kanu Union hatte ihren Vereinssitz im östlichen Teil unserer Stadt und gehörte dem damaligen Arbeiter-, Turn- und Sportbund an. Die Heimat der neugegründeten Abteilung befand sich im Bereich des heutigen Borsighafens, etwa dort, wo in den 1970er Jahren das Landesleistungszentrum erbaut wurde.
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