Kostja Stroinski: Tolles Comeback in 2017

Kostja Stroinski 2017
Das verflixte Jahr 2016 ist abgehakt. Nun konnte der dreifache U23 Europameister von 2012 und 2014 Kostja Stroinski in diesem Frühjahr ein tolles Comeback feiern. Nach dem vierten Platz im K2 über 500 m mit Zweierpartner Maximilian Zaremba (Potsdam) beim Weltcup in Belgrad/Serbien ist eine Nominierung für die Europameisterschaft und Weltmeisterschaft fast sicher. Im Raum steht auch ein Start im Paradeboot des DKV, dem K4 über 1000 m.

Bereits bei den beiden Sichtungen des DKV auf dem Brandenburger Beetzsee lief es sehr gut für Kostja. Jeweils ein vierter Platz über 250 m und 500 m sowie ein neunter Platz über 1000 m sicherten ihm einen Platz in der Nationalmannschaft und damit eine Startberechtigung bei den Welt-Cups. Hier galt es sich zu bewähren. Beim ersten Welt-Cup Mitte Mai in Szeged startete Kostja mit Tamas Gecsö (Potsdam) im K2 über 500 m, bei dem es leider nur zum Sieg im B-Finale reichte. Bereits eine Woche später ging es nach Belgrad/Serbien zum zweiten Welt-Cup. Hier bewiesen Kostja und nach einer Umstellung nunmehr mit Partner Maximilian Zaremba (Potsdam), Nervenstärke und sicherten sich im K2 über 500 m in einem Herzschlagfinale den vierten Platz. Nur ein Wimpernschlag von 0,2 Sekunden trennten sowohl die Plätze 1 und 3 als auch die Plätze 4 und 7. Kostja äußerte sich nach dem Rennen hochzufrieden: “Die Grundgeschwindigkeit des Bootes stimmt, und ich bin mir sicher, dass wir bis zur EM das Tempo noch steigern können“. Neben dem Start im K2 über 500 m denkt man beim DKV daran, Kostja auch für das Paradeboot des Verbandes, dem K4 über 1000 m, zu nominieren.

Das Jahr 2016 war für Kostja wie verhext. Zuerst die wegen Krankheit misslungenen Qualifikation für die Olympischen Spiele, dann ein schöner Erfolg bei den Ostdeutschen Meisterschaft mit Siegen im K1 über 200 m und 500 m gefolgt von einer wenig erfolgreichen experimentellen Phase vor und daraus resultierenden Misserfolgen bei den Deutschen Meisterschaften. Im Winter kam dann die Wende: Nach intensiven Gesprächen mit Heimtrainer Eckehart Sahr, einem neuen Paddel, eine leichte Technikumstellung und intensive Trainingslehrgängen gelang Kostja das Comeback in der Nationalmannschaft – ein Erfolg der nicht vielen vergönnt ist.

Wir drücken die Daumen, dass Kostja und sein Zweipartner bei den bevorstehenden Trainingslagern die Harmonie im Boot und das Stehvermögen noch verbessern können. Dann sollten auch gute Plätze bei der EM Mitte Juli in Plovdiv/Bulgarien und vielleicht auch bei der WM Ende August in Račice/Tschechien in Reichweite sein.

Thomas Wilpert

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